VW Abgasskandal, Dieselaffäre, Anwalt

Sind Sie vom
VW-Abgasskandal betroffen?

Berechnen Sie ganz einfach Ihren potentiellen Schadensersatz:

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Schadensersatzrechner im VW Abgasskandal

Im Folgenden können Sie Ihren potentiellen Schadensersatz in der VW Abgasskandalaffaire berechnen. Füllen Sie einfach das Formular aus und berechnen Sie Ihr Potential. Gerne unterstützen Sie wir Sie und beraten Sie in einem Erstgespräch kostenfrei.




Ergebnis

Fahrzeugpreis:

Potentieller Schadensersatz:


* Im Moment wird – auf Basis der aktuellen Rechtsprechung – von der Notwendigkeit des Abzugs des Nutzungsvorteils ausgegangen. Vertreten wird auch, diesen Abzug nicht vorzunehmen. Eine BGH- Entscheidung zu dieser Frage liegt – soweit ersichtlich – noch nicht vor. Zug um Zug gegen den Schadensersatz ist das betroffene Fahrzeug zurückzugeben.

Abgasskandal: Worum geht es?

Die Volkswagen AG und ihre konzernangehörigen Fahrzeug- Marken Audi, Porsche, Seat und Skoda haben seit ca. 2009 in Dieselfahrzeugen eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet. Mit dieser Abschalteinrichtung wurden unzulässige Stickstoffausstöße der Fahrzeuge verschleiert.

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Kanzlei MATTIL: Ihr erfahrener Partner im Abgasskandal.

Wenden Sie sich an die Kanzlei MATTIL, die seit über 20 Jahren Erfahrungen in der gerichtlichen Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen große Unternehmen hat.

Seit Jahren setzen wir u.a. Schadensersatzansprüche von Kleinanlegern gegen Banken, Anbieter von Lebensversicherungen, Emittenten von Anlageprodukten etc. durch. Wir haben es oft mit sogenannten Masseverfahren zu tun. Dabei handelt es sich um Fallkomplexe, bei denen es eine Vielzahl von gleichartig Geschädigten gibt, z.B. hunderte Anleger desselben Fonds. Wir sind daher Spezialisten, wenn es um die Organisation vieler gleichartiger Mandate und um die Bündelung vieler gleichartiger Geschädigter geht. Die Kanzlei MATTIL hat das bundesweit erste erfolgreiche Kapitalanlegermusterverfahren durchgeführt (OLG München, Az. Kap 1/07).

Was können Sie erreichen?

Durch eine Klage gegen die Volkswagen AG als Motor- Herstellerin sowie gegen konzernangehörige Fahrzeugmarken, die diesen Motor verwendeten, können Sie die Rückzahlung des vollen Kaufpreises für Ihr damals neu oder gebraucht erworbenes Fahrzeug verlangen. Im Gegenzug müssen Sie das Fahrzeug zurückgeben und sich wohl den Nutzungsvorteil anrechnen lassen.

Ob der Nutzungsvorteil bei einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung abgezogen werden muss, ist durch die bisher vorliegende Rechtsprechung noch nicht eindeutig geklärt.

Klar ist – auch durch die vorliegenden Urteile zu vergleichbaren Fällen -, dass ein Neufahrzeug einer neuen Produktionsreihe nicht verlangt werden kann. Soweit reicht der Schadensersatzanspruch nicht. Man kann stets nur verlangen, dass der den Schaden begründende Vertrag rückgängig gemacht wird (sogenannte Rückabwicklung).

Ansprüche der Fahrzeughalter

Als Fahrzeughalter haben Sie folgende Möglichkeiten:

1

Gewährleistungsrechte gegen den Verkäufer – oft bereits verjährt

Eine solche Abschalteinrichtung begründet im deutschen Kaufrecht einen Sachmangel, aufgrund dessen der Käufer vom Vertrag zurücktreten kann, das Fahrzeug zurückzugeben hat, sich die Nutzungsvorteile anrechnen lassen muss und im Gegenzug den Kaufpreis erstattet erhält. Diese sogenannten Gewährleistungsrechte gegenüber dem Verkäufer verjähren jedoch in einer sehr kurzen Frist von lediglich 2 Jahren nach der Übergabe des Fahrzeugs. Da die Verkäufer in der Regel nichts von den Manipulationen an der Motorsteuerungssoftware wussten, ist diese Frist auch nicht großzügiger einzuschätzen. In den meisten Fällen könnte die Verjährung bereits eingetretens sein. Jeweils individuell ist zu prüfen ob die Verjährungsverzichtserklärung der Volkswagen AG für den Verkäufer gilt.

2

Schadensersatzanspruch
gegen Volkswagen AG

Das Inverkehrbringen von Fahrzeugen, die so manipuliert sind, dass sie im reellen Fahrbetrieb die Abgasgrenzwerte des geltenden Umweltrechts überschreiten, stellt eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung dar und begründet einen Schadensersatzanspruch gegen die Volkswagen AG (vgl. Urteil des LG Hildesheim vom 17.01.2017, Az. 3 O 139/16). Dieser Anspruch berechtigt zur Rückforderung des Kaufpreises wohl abzüglich des Nutzungsvorteils und gegen Rückgabe des Fahrzeugs.

Wann verjähren die Ansprüche?

Bei der Beantwortung der Frage, wann die Ansprüche der Betroffenen verjähren werden bzw. evtl. bereits verjährt sind, ist zwischen zwei verschiedenen Ansprüchen zu unterscheiden:

1

Gewährleistungsansprüche gegen den jeweiligen Verkäufer – bei Unkenntnis des Verkäufers eventuell bereits eingetreten

Bei Gewährleistungsansprüchen gegen den jeweiligen Verkäufer gilt etwas anderes. Diese Ansprüche verjähren innerhalb einer Frist von 2 Jahren, die mit der Übergabe des Fahrzeugs beginnt. In vielen Fällen ist diese Frist bereits abgelaufen. Wurde das Fahrzeug beispielsweise am 12.04.2013 übergeben, wäre die Verjährung am 12.04.2015 abgelaufen.

Diese spezielle Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche ist nur dann länger, wenn der Verkäufer den Mangel gekannt hat. Eine solche Kenntnis ist wohl bei Verkäufern, die rechtlich außerhalb des Volkswagen- Konzerns stehen, auszuschließen. Sofern der Verkäufer den Mangel gekannt hätte, wären auch diese Ansprüche noch nicht verjährt. Dann würde nämlich ebenfalls die obige, dreijährige Verjährungsfrist ab Kenntnis gelten, die erst zum 31.12.2018 abläuft.

Die Verjährungsverzichtserklärung der Volkswagen AG verlängert die allgemeine zweijährige Verjährungsfrist unter Umständen bis zum 31.12.2017.

Welche Frist gilt ist je nach Einzelfall zu überprüfen.

2

Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen die Volkswagen AG und etwaige Mittäter bzw. Gehilfen – Verjährung zum 31.12.2018

Die Schadensersatzansprüche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen die Volkswagen AG können frühestens zum 31.12.2018 verjähren.

Grundsätzlich gilt für zivilrechtliche Ansprüche eine dreijährige Verjährungsfrist. Diese beginnt mit dem Ablauf desjenigen Jahres, in dem der Betroffene Kenntnis von seinem Anspruch erlangt oder erlangen kann. Diesel- Fahrzeughalter konnten frühestens im September 2015 von ihren Ansprüchen Kenntnis erlangen. Am 18.09.2015 erfuhr die Öffentlichkeit durch eine Pressemitteilung der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA von den Softwaremanipulationen an den VW- Dieselmotoren. Damit begann die Verjährungsfrist mit Ablauf des 31.12.2015 und endet mit Ablauf des 31.12.2018.

Wie ist der Ablauf?

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